Factoring – direkter Rechnungsausgleich gegen Liquiditätsengpässe

Nicht nur rund um die Feiertage zu Weihnachten oder der Urlaubszeit im Sommer leidet die allgemeine Zahlungsmoral. In den letzten Jahren haben Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit dazu geführt, dass Verbraucher ihren Zahlungsverpflichtungen nur mit Mühe und häufig nicht zeitgerecht nachkommen konnten. Wenn Privatkunden ihre Rechnungen von Unternehmen nicht bezahlen können, leiden kleinere Unternehmen unter Liquiditätsmängeln. Diese Unternehmen sind wiederum Kunden anderer Unternehmen, sodass sich die schlechte Zahlungsmoral mittlerweile auch bei großen Konzernen bemerkbar macht.

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Der Ablauf beim Factoring

Bevor es zu einer Geschäftsbeziehung zwischen Factor und Unternehmen kommt, wird naturgemäß ein Factoringvertrag geschlossen. Die Factoringgesellschaft übernimmt die offenen Forderungen des Unternehmens. Im Factoringvertrag verpflichtet sich das Unternehmen, seine Forderungen an den Factor zu verkaufen und zu übertragen. Der Factor verpflichtet sich zum Ankauf der Forderungen und dessen Begleichung. Im Vertrag können individuelle Regelungen getroffen werden, was beispielsweise die Übernahme sämtlicher Forderungen oder zusätzlicher Dienstleistungen betrifft. In der Regel bezieht sich ein Factoringvertrag auf die Forderungen, die nach Vertragsschluss entstehen. Jedoch ist es bei einigen Factoringgesellschaften auch möglich, bereits bestehende Außenstände zu veräußern.

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Factoring – für produzierende Unternehmen fast schon ein Muss

Bekannt als Finanzierungsalternative bietet Factoring vielen verschiedenen Branchen ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort. Dennoch profitieren insbesondere produzierende und herstellende Unternehmen vom Dienstleistungs- und Finanzinstrument Factoring, was in seiner flexiblen Auslegung begründet ist.

Produzierende Unternehmen fertigen Produktteile oder fertige Produkte an, die sie an Kunden und Wiederverkäufer ausliefern. Für die Produktion werden regelmäßig Rohstoffe, Teile, Zubehör und andere Waren benötigt, die dem Unternehmen geliefert werden. Diese Unternehmensstrukturen sind prädestiniert, um durch Factoring nahezu alle Bereiche zu optimieren.

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Zahlungsziele in Unternehmen und beim Factoring

Von den meisten Factoringgesellschaften werden Zahlungsziele bis zu 90 Tagen für inländisch begründete Forderungen akzeptiert. Hintergrund für diese Voraussetzungen sind die Vorschriften des KWG (Gesetz über das Kreditwesen). Bei längeren Zahlungszeiträumen und damit zugleich auch längeren Finanzierungszeiträumen würden Factoringverträge in die Sparte der Kreditgeschäfte eingeordnet, wofür eine Banklizenz erforderlich wäre. Je nach Anbieter und Factoringvariante können Forderungsverkäufe, die unter ausländische Rechtsvorschriften fallen, auch länger finanziert werden.

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Umsatzvoraussetzungen für Factoring passen sich dem Mittelstand an

Noch vor wenigen Jahren war Factoring an Voraussetzungen geknüpft, die nur eine Auswahl großer Konzerne und Unternehmen erfüllen konnten. Neben der Beschränkung auf spezifische Branchen wurden Umsätze zur Voraussetzung gemacht, die zum Großteil die Marke von 500.000,00 € p.a. überschreiten.

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