Informationen zur Verschuldung und Lösungsansätze

Nach deutschem Recht entsteht eine Verschuldung automatisch 30 Tage nach Fälligkeit der Rechnung, wenn ein Schuldner nicht die Zahlung für empfangene Waren oder Dienstleistungen veranlasst hat. Wurde eine zusätzliche Zahlungsfrist gesetzt, gelten die 30 Tage erst nach dem Ablauf dieser Frist. Der Gläubiger muss zudem den Zugang der Rechnung nachweisen können. Das kann durch Versenden per Einschreiben mit Rückschein geschehen. Ab Zugang der Rechnung können zusätzlich auch Fälligkeitszinsen für den Rechnungsbetrag gefordert werden.

820 Millionen Euro Verluste pro Tag durch Zahlungsausfälle

Generell wird angesichts der allseits sinkenden Zahlungsmoral das professionelle Forderungsmanagement für Unternehmen immer wichtiger. Denn immer häufiger kommt es zur Ansammlung von Schuldnern, die Rechnungen für erbrachte Leistungen und Waren nicht zahlen können oder wollen. Durch solche Zahlungsausfälle entstehen europäischen Firmen große Verluste, ca. 820 Millionen Euro pro Tag, wie eine Umfrage mit 6000 europäischen Unternehmen  herausstellte. 25 Prozent der Ausfälle könnten Unternehmen sich sparen, wenn sie frühzeitig ein professionelles Forderungsmanagement betreiben würden.

Debitoren Management mit Outsourcing des Forderungsmanagements

An ein professionelles Unternehmen outgesourct, gestaltet sich das Debitoren Management weitaus effizienter, als wenn ein Unternehmen selbst die Zahlungseinforderungen übernehmen würde. Die wichtigen Ressourcen Zeit und Arbeitskraft werden eingespart, wenn ein externes Unternehmen die Forderungen managt. Die Zahlungsmoral der Kunden steigt zudem nachweislich und der wichtigste Vorteil ist, dass durch den unabhängigen Kommunikationspartner die Kundenbeziehungen aufrecht erhalten werden. Außerdem kann vom externen Forderungsunternehmen das Mahnwesen professionell gestaltet werden und es kann außerdem die Dienstleistung des Factorings in Anspruch genommen werden. Bei einem Factoringvertrag kauft das Factoring Unternehmen die Forderungen eines Unternehmens ab und kümmert sich auf eigenes Ausfallsrisiko um deren Eintreibung, natürlich weitaus erfolgreicher als die Unternehmer selbst.