Factoring als Vorfinanzierungsinstrument

Um das Ziel, den Gegenwert seiner Forderungen vor dem Termin zu erhalten, schließt der Klient ein Factoringsvertrag ab. Der Factor anderseits möchte mit der Vorfinanzierung der Forderung mittels einer Kommission und der Zinsen einen Profit erzielen. Der Klient hat in erster Linie den Vorteil erstens sein Geld vor dem eigentlichen Zahlungstermin zu erhalten und zweitens sich nicht mehr um die Eintreibung der Forderungen kümmern zu müssen.

Analysen vor dem Abschluss des Factoringvertrags

Bevor der Vertrag mit einer Factoring-Gesellschaft über den Forderungsabkauf geschlossen wird, führt der Factor eine wirtschaftliche Analyse und eine Bonitätsprüfung des Betriebes durch. Diese Überprüfung ist die Voraussetzung für die Schließung eines Factoringvertrages. Er wird zudem die Verität der Forderung nachprüfen, also ob die verrechnete Ware auch tatsächlich zur Lieferung kam und prüft ebenso, ob der Klient keine Vorauszahlungen erhalten hat. Wichtig ist außerdem, dass die Zahlungsvereinbarung zwischen Klient und Debitor als Zahlungsziel nicht mehr als 180 Tage vorsieht. Nur wenn die Erfüllung dieser Konditionen erreicht ist, kommt es zur Forderungsübernahme und der Bezahlung.

Factoring zur Liquiditätsgewinnung liegt im Trend

Immer mehr Produktions- und Dienstleistungsbetriebe entschließen sich dazu, das Factoring zu nutzen, da diese Finanzierungsart die notwendige Liquidität verschafft, die in bestimmten Momenten dringend ist. Schon innerhalb von 48 Stunden erhält der Factoring Kunde 80 des Geldbetrages zurück. Von allen Banken und Finanzinstituten angeboten, ist das Factoring dabei, die beliebteste Finanzierungsform zu werden.

Alleine die Tatsache, keine Sicherheiten aufbringen zu müssen um eine Vorfinanzierung zu bekommen ist ein wichtiger Beweggrund warum viele sich für das Factoring entscheiden. Dass auch das Delkredererisiko vom Factor übernommen wird, nimmt viele Sorgen ab, denn so sind Zahlungsausfälle ausgeschlossen.