Factoring als Starthelfer für erneuerbare Energien

Kaum eine Branche wächst derzeit schneller als die der erneuerbaren Energien. Das Streben nach sauberem Strom hat – gepaart mit staatlichen Fördermitteln – für einen echten Boom bei Wind-, Solar- und Biomasseenergie gesorgt. Eigentlich goldene Rahmenbedingungen für aufstrebende Mittelständler, doch die Konkurrenz ist gerade im Solarbereich enorm. Unternehmen, die sich im harten Wettbewerb mit Anbietern aus Asien behaupten wollen, müssen jede noch so kleine Reserve mobilisieren, und insbesondere wenn es um die Finanzierung notwendiger Investitionen geht, kann Factoring hier ein wichtiger Baustein sein.

Gerade bei den erneuerbaren Energien besteht ein konstant hoher Finanzierungsbedarf für Rohstoffe, Forschung, und Produktionskapazitäten. Doch wenn mit zunehmendem Umsatz auch Außenstände wachsen, entstehen schnell Engpässe, die angesichts verschärfter Risikoauflagen im Vorfeld von Basel III noch verschärft werden. Zwischenfinanzierungen sind in vielen Fällen nur zu teuren Zinssätzen oder überhaupt nicht zu bekommen. Angesichts zahlreicher Firmenpleiten in den vergangenen Monaten sind die Banken gerade gegenüber Firmen aus der Solarbranche extrem vorsichtig geworden.

Insbesondere bei Unternehmen, die schnell expandieren und einen wachsenden Kundenstamm bedienen müssen, bietet sich deshalb Factoring als Ausweg aus der Finanzierungsfalle an. Wer sich für den laufenden Verkauf seiner Forderungen entscheidet, wird unabhängiger vom Kreditmarkt und stellt parallel zum steigenden Umsatz auch seine Liquidität sicher. Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien können so sicherstellen, dass sie auch schnell steigende Auftragsvolumina bedienen können und nicht durch verzögerte Zahlungen bestehender Kunden ausgebremst werden.