FACTORING- ein betriebswirtschaftliches Instrument

Was ist Factoring?

Immer mehr mittelständische Unternehmen aus Industrie, Großhandel und Dienstleistung nehmen diese moderne Finanzierungsdienstleistung heute in Anspruch – mit großem Erfolg.  

Factoring ist ein betriebswirtschaftliches Steuerungsinstrument zur Sicherung der Liquidität international agierender Unternehmen und bietet eine sehr gute Alternative zum Bankkredit, da hier mit Eigenmitteln gearbeitet werden kann.

Neben der Stärkung ihrer Finanzkraft durch die Verhinderung von Liquiditätsengpässen durch Forderungsausfälle erreichen diese eine Entlastung in der Führung der Debitoren-Buchhaltung, dem Mahnwesen und allen sonstigen debitorischen Verwaltungsaufwendungen. Weiterhin wirkt es sich positiv auf Bilanzen und Bewertungen durch Banken und Investoren aus, da die gestellten Forderungen als gesichert gelten dürfen.

Trotzdem ist Factoring ist nicht zu verwechseln mit Inkasso. Es erreicht – durch die Sicherung der Liquidität und Übernahme der Risiken – oft sogar, dass ein Inkasso-Verfahren erst gar nicht nötig wird. Der Factoringdienstleister kann den Zeitraum bis zur Zahlung des Kunden überstehen und verdient sogar daran, während das factoringnutzende Unternehmen sich weiter auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann, das nicht durch Liquiditätsengpässe behindert wird.

International tätige Unternehmen, die sich Forderungsausfälle auf keinen Fall leisten können, sollten also überlegen ob sie dieses Risiko professionellen Dienstleistern überlassen und sich die Möglichkeit schaffen mit den zusätzlichen Ressourcen aus verfügbarem Kapital (durch die Ausschüttung der Forderungen durch den Factoringdienstleister) und einem signifikanten Minderaufwand in der Finanzbuchhaltung, neue Entwicklungschancen zu ergreifen.