FACTORING- zu wem passt es ?

Für welche Unternehmsform/-phase ist das Factoring möglich?

Mit zunehmender Bekanntheit und Nutzung des Factorings entstehen hier immer neue Möglichkeiten. War es früher nur wirklich erfolgreichen Großunternehmen vorbehalten einen Factoringdienstleister zu engagieren, so ist das Factoring momentan gewerblichen Unternehmen mit vorrangig gewerblichen Kunden vorbehalten, die aber auch durchaus im Mittelstand ansässig sind. Man darf davon ausgehen, dass sich gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit vor allem in Zeiten internationaler Handelsbeziehungen.

Potentielle Branchen für Factoring sind die Metallerzeugung, die Metallverarbeitung, die Lebensmittelbranche, der Handel und das verarbeitende und dienstleistende Gewerbe sowie viele andere, die bei Zahlungsausfällen unter Liquiditätsengpässen und hohen Risiken leiden würden. Auch Unternehmen die vor Wachstumsphasen stehen sind potentielle Kadidaten für factoring, da nicht ständig neuer Cash-Flow durch Kontokorrentkredite oder Investments erzeugt werden müssen, da mit dem Großteil der gestellten Forderungen sofort gearbeitet werden kann. Auch vor größeren Investitionen bietet sich das Factoring an, da man bei Banken und Investoren durch höhere Liquidität um einiges besser dasteht, als ohne.

Vor allem aber muss das factoringnutzende Unternehmen grundsätzlich gesund sein, also rentabel arbeiten. Ebenfalls müssen die Waren und die vereinbarte Dienstleistung zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung vollständig erbracht sein, insbesondere aus der Sicht Ihres Kunden. Auch dürfen keine Rechte Dritter an den Forderungen bestehen.

Es gibt also eine wachsende Vielzahl an Möglichkeiten die das Factoring den verschiedenen Unternehmensarten und -phasen zur Verfügung stellt. Es hilft sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren, da Risiko aus Gründen des Forderungsmanagements gänzlich entfällt und damit viele Bewertungfaktoren für factoringnutzende Unternehmen in die Höhe treibt.