Factoring – das Debitorenmanagement schafft Zeit

Factoring als Dienstleistung findet man inzwischen in vielen Branchen unserer Wirtschaft wieder, es bewährt sich in immer neuen Bereichen und hilft Risiken im Debitorenmanagement zu verhindern und die Konzentration auf das Kerngeschäft zu legen. Zu den wichtigsten Factoring-Kunden gehören aktuell Papier-, Verlags- und Druckgewerbe, Maschinenbau, das verarbeitende Gewerbe, die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, der Fahrzeugbau der Handel und Handelsvermittlung, die Metallverarbeitung, das Ernährungsgewerbe, die Herstellung von Maschinenerzeugnissen, Elektronik/elektronische Bauelemente.

Grundsätzlich gib es einige Anforderungen die der Forderungsverkäufer erfüllen muss, um ein interessanter Kandidat für das Factoring-Unternehmen zu sein. Die Forderungen müssen natürlich frei von Rechten Dritter sein. Ebenfalls müssen sie bei ihrer Entstehung der Höhe nach einwandfrei feststehen. Die Kunden sollten einer Risikobewertung standhalten und die Laufzeit der zu verkaufenden Forderungen eine gewissen Maximalzahl an Tagen nicht überschreiten. Sind diese Grundlagen gegeben, bzw. als positiv bewertet, so kann das Factoring beginnen.

Kommt es nun zum Factoring so stellt der Factor dem Factoringnehmer sofort nach Rechnungsstellung den vom Kunden geforderten Betrag zur Verfügung, was zu einer höheren Liquidität und einer besseren Planbarkeit der Geschäftsprozesse des Factoringnehmers führt. Weiterhin können so für das Unternehmen eigentlich nicht tragbare Zahlungsziele mit den Kunden vereinbart werden, die vielleicht sonst die Zusammenarbeit sogar abgelehnt hätten. Hinzu tritt, dass Factoring geeignet ist, die Liquiditätsdisposition und die Finanzplanung des Forderungsverkäufers zu präzisieren, weil die Unwägbarkeiten des Forderungseingangs entfallen.