Ab wann lohnt sich Factoring?

Der Verkauf von offenen Forderungen aus Warenlieferungen oder Dienstleistungen ermöglicht es Unternehmen, schnell an Liquiditäten zu gelangen. Daher zahlt sich Factoring für Unternehmen aus, wenn es nicht mehr möglich ist, Skonti von Lieferanten auszunutzen. Ebenso aber kann sich Factoring auszahlen, wenn der Umsatz schneller als der Kreditrahmen wächst. Des Weiteren ist Factoring geeignet für den Fall, dass Forderungsausfälle das Ergebnis belasten. Durch die Übernahme des Mahnwesens und des Forderungseinzugs wird der Forderungsverkäufer entlastet und kann sich zukünftig auf das Kerngeschäft konzentrieren. Außerdem zahlt sich Factoring aus, wenn es darum geht, einen Mitgesellschafter auszukaufen oder einen Erben zu bedienen. Für solche Maßnahmen ist eine langfristige Verschuldung nicht sinnvoll.

Je nach gewünschtem Leistungsumfang lohnt sich Factoring bereits ab einem Umsatz im niedrigen sechsstelligen Bereich. Dabei sollte beachtet werden, dass die Kosten des Factorings unter den Kosten von vergleichbaren Kontokorrentkrediten liegen. Außerdem lohnt sich Factoring wenn die Außenstände eine gefährliche Höhe erreicht haben. Desgleichen lohnt sich Factoring für Unternehmen, die sich gegen Forderungsausfall schützen wollen. Das Delkredere übernehmen nämlich Factoring-Institute. Und natürlich lohnt sich Factoring, wenn ein Unternehmen die Liquidität steigern und die finanzielle Situation entspannen möchte. Factoring-Institute bieten neben dem Full-Service-Factoring auch andere Leistungspakete an. Welches für ein Unternehmen das beste ist, lässt sich nur nach einer individuellen Beratung mit dem Factoring-Institut ermitteln.