Vorteile des Factoring kurz vorgestellt

Für das Factoring als Finanzierungsmodell sprechen viele Vorteile. In Kürze seien sie hier vorgestellt. Es geht zum einen um die Verbesserung der Liquidität. Durch Factoring kann die Zeit zwischen Rechnungsstellung und Liquiditätszufluss drastisch verkürzt werden. Im Idealfall handelt es sich hierbei um 72 Stunden nach Abschluss eines Factoringvertrages, bis der Factor die aufgekauften Forderungsbeträge überweist.

Zum anderen macht Factoring das Debitorenmanagement im eigenen Unternehmen überflüssig. Da die Forderungen mit dem Factoringvertrag an den Factor übergehen, übernimmt dieser auch das komplette Mahnwesen. Damit erübrigt sich für den Factoringnehmer der Versand von Mahnungen. So werden Ressourcen frei, die das Unternehmen anderweitig sinnvoller einsetzen kann.

Durch Factoring wird die Abhängigkeit der Unternehmen von Banken gelockert. Wenn durch Factoring ausreichend Liquidität vorhanden ist, muss ein Unternehmen keine Kontokorrentkredite beanspruchen und durch Inanspruchnahme von Skonti bei Lieferanten verbessert sich die Bilanz des Unternehmens. Langfristig hat das einen positiven Effekt auf die Bonität des Factoringnehmers.

Ebenfalls aufgrund der durch Factoring verfügbar werdenden Liquidität können Unternehmen besser planen und unterliegen nicht mehr so sehr etwa saisonalen Fluktuationen. Da werden vor allem mittelständische Unternehmen, die beispielsweise vom Weihnachtsgeschäft leben, stark entlastet.

Schließlich versichert Factoring gegen den Forderungsausfall. Denn im Falle eines Forderungsausfalls ist die Forderung versichert und der Factoringnehmer erhält den vollen Forderungsbetrag erstattet. So bietet Factoring für Unternehmen eine ganze Reihe an Vorteilen, die weit über die Bereitstellung von Liquidität hinausgehen.