Prozessoptimierung durch Factoring

„Jeder Prozess ist verbesserbar“ soll der langjährige Vorstandsvorsitzende von Siemens, Heinrich von Pierer, einmal gesagt haben. Unternehmen jeglicher Größe haben in der Tat viele Möglichkeiten zur Optimierung. Schenkt man dem Credo des deutschen Spitzenmanagers Glauben, so muss praktisch permanent optimiert werden. Schließlich hilft die Optimierung einem Unternehmen, schneller auf die Herausforderungen des immer stärker werdenden Konkurrenzdrucks zu reagieren. Unternehmen müssen sich wieder und wieder und auch geographisch immer weiter aufs Neue behaupten, um ihre Stellung auf dem Markt zu behalten und gegebenenfalls auszubauen.

Factoring, der laufende Verkauf von Forderungen gegenüber Kunden an einen Factor, kann dabei helfen, sich auf das operative Geschäft zu konzentrieren und die eigenen Prozesse zu optimieren. Denn mit der Übernahme von Forderungen können im Rahmen des Full-Service-Factorings auch Prozesse wie die Debitorenbuchhaltung, das Mahnwesen oder das Inkasso ausgegliedert und an den Factor übertragen werden. Das trägt beispielsweise dazu bei, die eigene Verwaltung schlank zu halten. Die Übernahme der genannten Prozesse stellt eine Outsourcing-Komponente des Factorings dar, die sich bewährt hat. Somit lassen sich nicht nur Kosten sparen oder vorhandene Ressourcen anderweitig einsetzen. Der Spareffekt wird besonders dann verstärkt, wenn in Zeiten saisonaler oder zyklusbedingter Flauten durch das Outsourcen des Debitorenmanagements hohe Kosten eingespart werden können. Das Outsourcen dieser Prozesse kann ebenfalls eine professionellere Durchführung derselben bedeuten. Factoring-Unternehmen sind nämlich hierauf spezialisiert und letztendlich sind diese Prozesse Teil des Full-Service-Factoring, die als eine der am meisten beanspruchten Form des Factorings gilt.