Image förderndes Factoring

Werden finanzielle Engpässe bei Unternehmen bekannt, hat das oft eine erhöhte Nervosität bei deren Partnern zur Folge. Wird der Kunde seine Rechnungen bezahlen können? Ist Verlass, dass er auch weiterhin Bestellungen aufgeben kann? Für das betroffene Unternehmen bedeuten Zahlungsschwierigkeiten, dass Skonti oder Mengenrabatte bei den Lieferanten nicht mehr in Anspruch genommen werden können. Nicht genug, dass finanzielle Schwierigkeiten das Unternehmen plagen – schnell wird die missliche Lage im Markt bekannt. Ein Imageschaden droht also obendrein.

Factoring eignet sich dabei – wer hätte das gedacht – nicht nur, um den Liquiditätsfluss wieder in Ordnung zu bringen. Durch das Veräußern von Forderungen gegenüber seinen Kunden an einen so genannten Factor, wird schnell Liquidität freigesetzt. Das Unternehmen muss nicht mehr 40, 60 oder gar 90 Tage warten, bis eine Rechnung bezahlt ist. Der Factor zahlt den Großteil des Forderungsbetrages meist binnen zweier Werktage an das Unternehmen aus. In der Regel werden die Debitoren davon in Kenntnis gesetzt, dass sie ihre Verbindlichkeiten gegenüber dem Unternehmen nun an den Factor zahlen müssen.

Jenseits der Finanzierungsfunktion kann dieser Schritt von dem Unternehmen auch Image fördernd vermarktet werden. Denn mit der Finanzierungsfunktion gehen gewisse Dienstleistungen einher, die ein hohes Maß an Professionalität aufweisen. Da sich der Factor nach Aufkauf der Forderung um die Eintreibung beim Debitor kümmert, verlässt er sich auf ein professionelles Forderungsmanagement. Das kommt auch seinen Kunden zugute. Factoring-Kunden werden allgemein geschätzt, denn schließlich werden sie auch von dem Factor auf ihre Bonität geprüft. Ein erfolgreich abgeschlossener Factoring-Vertrag bedeutet, dass das Unternehmen eine gute Bonität aufweist. Das spricht sich herum und fördert eine Verbesserung des Images.