Factoring gegen Kostendruck einsetzen

 

Kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht über eine üppige Kapitaldecke verfügen, stehen unter permanentem Kostendruck. Daher muss jeder zu investierende Cent zur Umsatzsteigerung beitragen. So wird beispielsweise oft bei den Personalkosten ganz schnell gespart, schließlich machen sie oft einen beträchtlichen Teil der Kosten aus. Andere, versteckte Kosten, die nicht sofort als solche auffallen, tauchen am Ende der Berichtszeit nicht selten überraschend wieder auf. Unternehmenslenker sollten z.B. die Auswirkung ungenutzter Skonti bei der Umsatzoptimierung genau analysieren.

Factoring, der Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen an ein Factoring-Unternehmen, ermöglicht es, dem Kostendruck in vielfacher Hinsicht entgegenzuwirken. Denn durch den Verkauf von Forderungen sichert sich das Unternehmen Liquidität. Diese kann dann zur Minderung des Kostendrucks eingesetzt werden – etwa, um Skonti der eigenen Lieferanten in Anspruch zu nehmen. Das nimmt den Druck bei den Herstellungskosten weg. Oder: Die in Zusammenhang mit den (verkauften) Forderungen stehenden Arbeitsabläufe wie Debitorenmanagement, Mahnwesen, Inkasso, können an das Factoring-Unternehmen ausgegliedert werden. Das schafft Einsparungen im Personalbereich, da das Unternehmen administrativ entlastet wird und die somit nicht mehr benötigten Mitarbeiter anderweitig im Unternehmen eingesetzt werden können.

So schafft es Factoring, auch als effiziente Sparmaßnahme im Kampf gegen den stetig steigenden Kostendruck eingesetzt zu werden.