Mehr Handlungsspielraum bei der Steigerung des Unternehmensumsatzes

 

Was kann ein Unternehmer tun, um den Umsatz seines Unternehmens zu steigern? Er kann versuchen, neue Kunden zu gewinnen, Auslandsmärkte in Angriff nehmen, die Produktionskapazitäten erweitern – durch Anschaffung neuer oder durch Optimierung bestehender Fertigungsanlagen – oder seine Arbeitnehmer besser zu motivieren. Schließlich bedeutet im Endeffekt ein höherer Umsatz auch ein höherer Gewinn.

Der Handlungsspielraum bei umsatzsteigernden Maßnahmen ist aber recht begrenzt, auch wenn diese nicht unbedingt mit Anfangsinvestitionen verbunden sind. Schließlich ist jede dieser Maßnahmen mit Anschaffungskosten verbunden. Die Verfügbarkeit von entsprechendem Eigenkapital ist daher eine Grundvoraussetzung. Ist dies nicht der Fall, wird oft nach einer Lösung gesucht – bis die erfolglose Suche in einen Verzicht endet. Der Betrieb muss am Laufen gehalten werden und so bleibt wenig Zeit, allzu viele Gedanken auf umsatzsteigernde Maßnahmen zu verschwenden. Hier wird oft vergessen und übersehen, dass Unternehmen dringend benötigtes Kapital in offenen Rechnungen gebunden halten.

Eine moderne, aus den USA stammende Methode setzt dieses Kapital frei, es heißt Factoring. Dabei werden offene Forderungen gegenüber Kunden, mit wenig bürokratischem und zeitlichem Aufwand, in sofort verfügbare Liquidität umgewandelt. Diese Forderungen werden an ein Factoring-Unternehmen verkauft, die dem Verkäufer einen Großteil der Forderung sofort überweisen und sich fortan mit der Geltendmachung gegenüber den Debitoren beschäftigt. So können Unternehmen lange Wartezeiten zwischen Rechnungslegung und Begleichung überbrücken. Die somit generierte Liquidität ist flexibel einsetzbar, beispielsweise für Innovationen, die sich wachstumsfördernd auf den Umsatz auswirken. Durch den geschickten Einsatz kann Factoring also das Wachstum des Umsatzes ankurbeln und im Endeffekt auch einen höheren Gewinn generieren.