Leichter Eintritt in Auslandsmärkte dank Factoring

Deutsche mittelständische Unternehmen machen aus Deutschland einen Exportweltmeister. Sie sind oft Marktführer in verschiedenen Nischen, vor allem in technischen Bereichen. Zwar führt China derzeit die Weltrangliste an, doch auf lange Sicht dürfte sich Deutschland den verdienten Platz wieder zurückholen. Fest steht allerdings jetzt schon, dass Deutschland derzeit die beste Exportqualität bietet. Doch fremde Märkte bergen für Hersteller und Exporteure immer hohe Risiken. Kulturelle Unterschiede, unüberbrückbare Unterschiede in der Rechtsauffassung und andere Gefahren, die einem Unternehmen im fernen Ausland drohen, können ein Unternehmen rasch in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Wer beispielsweise zu großzügige Zahlungsziele einräumt, um so seinen Eintritt in einen Auslandsmarkt zu erleichtern muss sehr gut vorgesorgt haben, wenn die neuen ausländischen Kunden ihre Fristen ausreizen oder gar nicht einhalten. Schnell fehlt es an dringend benötigter Liquidität für weitere Investitionen und die gesamte Finanzplanung steht so auf der Kippe.

Factoring kann hier helfen, die Expansion im Ausland nicht zu einem finanziellen Fiasko werden zu lassen. Factoring ist nämlich der fortlaufende Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen an ein Factoring-Unternehmen. Dafür erhält das Unternehmen, das die Forderungen verkauft, sofort 80 Prozent der Forderung überwiesen. Damit verbessert sich die Finanzlage schlagartig und das Unternehmen kann dann über den Ausbau von Produktionskapazitäten, Investitionen, Schuldenabbau o.ä. denken. Das Factoring-Unternehmen kann durch Übernahme anderer Abläufe wie Debitorenmanagement, Mahnwesen und Inkasso auch andere Dienste leisten, als nur die Umsatzfinanzierung zu sichern.