Mit Factoring die Innovationskraft stärken

Der deutsche Mittelstand ist berühmt für seine Qualitätsarbeit, aber auch für Innovationskraft. Allerdings wächst besonders im Bezug auf Innovation der Druck durch die Globalisierung immer stärker. Deutsche mittelständische Unternehmen – in vielen Bereichen und Nischen noch marktführend – müssen sich darauf einstellen, dass sie schneller handeln und innovativ sein müssen. Nur so können sie sich gegen die stetig wachsende Zahl international agierender Konkurrenten behaupten.

Durch den fortlaufenden Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen lässt sich schnell Liquidität freisetzen. Diese Rechnungen werden von den sogenannten Factoring-Unternehmen (auch Factor genannt) nur dann aufgekauft, wenn sie durch vollständig erbrachte Leistungen gedeckt und frei von Ansprüchen Dritter sind. Die somit freigesetzte Liquidität kann zur Nutzung von Lieferantenskonti eingesetzt werden, das erlaubt höhere Gewinnmargen, durch Einsparungen im Einkauf. Mit dem Geld lassen sich längere Zahlungsfristen anbieten, das trägt zur verbesserten Kundenbindung bei. Unternehmen können die so zugeführte Liquidität investieren und so ihre Innovationskraft stärken. Da sich durch das Ausgliedern von Unternehmensabläufen an die Factoring-Anbieter Einsparungen realisieren lassen, können sich Unternehmen gleichzeitig stärker auf das Kerngeschäft und die Innovation konzentrieren. Factoring-Unternehmen haben mehr Erfahrung mit Debitorenmanagement, Mahnwesen und Inkasso. Das entlastet Forderungsverkäufer.

Dadurch können deutsche Mittelständer ihren Konkurrenten aus aller Welt effizient entgegentreten. Oft schöpfen die Konkurrenten ihren Vorsprung aus den niedrig gehaltenen Produktionskosten, zulasten der Arbeitssicherheit oder der Umwelt. Ein verbesserter Liquiditätsfluss und Einsparungen können aber helfen, diesen Vorteil wieder einzuholen.