Unechtes Factoring

 

Definition unechtes Factoring (Recourse Factoring)

Im Gegensatz zum echten Factoring (Non-Recourse Factoring) verbleibt das Risiko von Zahlungsausfällen beim unechten Factoring beim Factoringkunden. Die Factoringgesellschaft kauft die Forderung an, unterstützt das Unternehmen dadurch mit Liquidität und kann – je nach Vertragskonstellation – auch das Forderungsmanagement übernehmen. Sollte sich die Forderung jedoch nicht realisieren lassen, muss die Factoringgesellschaft entsprechend entschädigt werden.

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VOB-Factoring für Handwerk & Baunebengewerbe

VOB-Factoring – Liquidität für Handwerksbetriebe

Bis vor Kurzem waren Handwerksbetriebe wie Dachdecker, Sanitärfirmen, Verputzer, Metallbauer und weitere Baunebengewerbe von der Finanzdienstleistung des Factorings ausgeschlossen. Grund hierfür war die Bindung handwerklicher Betriebe an die mit “VOB” abgekürzte Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen. Darin werden die Modalitäten zu Abschlags- und Vorauszahlungen, Gegenansprüchen sowie dem Einbehalt von Sicherheitsleistungen geregelt, die für Factoringgesellschaften mit entsprechend hohen Risiken behaftet sind.

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