Kapitalfreisetzung

 

Finanzierung durch Kapitalfreisetzung

In jedem Unternehmen ist Kapital gebunden, das für die Bezahlung laufender Rechnungen oder für Investitionen benötigt wird. Im Rahmen einer Innenfinanzierung kann sich eine Firma liquide Mittel beschaffen. Ein Mittel der Innenfinanzierung ist die Kapitalfreisetzung, die auch als Umschichtungsfinanzierung bezeichnet wird. Einer der Vorteile dieser Art der Finanzierung liegt darin, dass ein Unternehmen nicht auf Geld von außen angewiesen ist, wie Bankdarlehen oder Lieferantenkredite. Stattdessen ermittelt die Buchhaltung, welches Kapital im Unternehmen gebunden ist und durch Vermögensumschichtung freigesetzt werden kann. Dabei stehen dem Firmeninhaber verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, die die Kapitalbindung aufheben.

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Zessionskredit

 

Durch einen Zessionskredit Liquidität schaffen

Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um ihre Liquidität zu erhöhen. Wenn sich eine Firma Geld von einer Bank leiht, verlangt das Kreditinstitut Sicherheiten. Eine mögliche Absicherung des Darlehens besteht in der Abtretung offener Forderungen, auch als Zession bezeichnet. Der Kreditnehmer schließt dabei mit der Bank sowohl einen Kreditvertrag als auch einen Vertrag über die Zession ab. Die gesetzlichen Grundlagen zur Sicherungsabtretung finden sich in § 398 BGB. Auch beim Factoring stellen die offenen Forderungen gegen Kunden die Grundlage zur Umsatzfinanzierung dar. Es gibt jedoch einige wichtige Unterschiede zwischen einem Zessionskredit und Factoring, über die sich jeder Unternehmer informieren sollte, bevor er sich für eine der Finanzierungen entscheidet.

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