Factoring für Zahnärzte

 

Schonende Behandlungsmethoden und moderne Technik sorgen dafür, dass die meisten Verbraucher regelmäßig Ihre Zähne untersuchen lassen. Allerdings werden einige Behandlungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Behandlung muss im Rahmen der sogenannten IGeL-Leistungen von den Patienten selbst getragen werden. Auch für Zahnersatz, wie Brücken oder Kronen, müssen die Behandelten zum Teil hohe Zuzahlungen leisten. Das führt dazu, dass ein Zahnarzt immer öfter Rechnungen schreiben muss. Um die Liquidität der Zahnarztpraxis sicherzustellen und um Zahlungsausfällen vorzubeugen, bietet sich Factoring für Zahnärzte an.

 

So profitiert eine Zahnarztpraxis vom Forderungsverkauf

Wenn Sie sich als Zahnarzt für den Verkauf offener Forderungen an einen Factoringdienstleister entscheiden, profitiert Ihre Praxis von diesen Vorteilen:

  • kurzfristige Umsatzfinanzierung zu günstigen Konditionen
  • Bonitätsprüfung der behandelten Personen
  • Abgabe des Forderungsmanagements an den Factor möglich
  • Verbesserung der Bilanz
  • Wettbewerbsvorteile durch umsatzsteigernde Maßnahmen

Neben den Vorteilen sehen einige Zahnärzte auch Nachteile im Forderungsverkauf. Sie befürchten, dass vor allem das Arzt-Patienten-Verhältnis beeinträchtigt werden könnte. Andere Anwender hingegen berichten von erheblichen Umsatzsteigerungen, seit die Zahnarztpraxis Factoring nutzt.

 

Wie reagieren die Patienten auf Factoring?

Zahnersatz kann sehr teuer werden und nicht jeder Behandelte kann die Zahnarztrechnung sofort bezahlen. Wer die Behandlung trotz der hohen Kosten nicht aufschieben möchte, fragt häufig bei seinem Zahnarzt nach einer späteren Bezahlung oder einem Ratenplan. Zahnärzte, die Factoring nutzen, können diese Anfragen positiv beantworten und sofort mit der Behandlung beginnen. Der Zahlungspflichtige erhält lediglich eine Rechnung mit der Bankverbindung des Factors. Diesen Vorteil wissen die meisten Behandelten zu schätzen und verbinden den Verkauf der Forderung nicht mit einer schlechten Bonität des Arztes.

 

Wann ist Factoring für Zahnärzte sinnvoll?

Rechnungen mit Zahlungsziel bedeuten für eine Praxis einen hohen administrativen Aufwand. Die Zahlungseingänge müssen überwacht und säumige Schuldner müssen angemahnt werden. Außerdem fehlt dem Zahnarzt bis zum Erreichen des Zahlungsziels Liquidität, um die laufenden Kosten fristgemäß zu bezahlen. Daher ist Factoring vor allem für Zahnarztpraxen sinnvoll, deren Patientenstamm darauf schließen lässt, dass teurer Zahnersatz und hochwertige Behandlungen nicht sofort bezahlt werden können.
Wenn sich der Zahnarzt für Full Service Factoring entscheidet, übernimmt der Factor auch das komplette Forderungsmanagement inklusive Mahnwesen und Inkassomaßnahmen. Die Gebühren für den Verkauf der Forderungen amortisieren sich schon nach kurzer Zeit durch Einsparungen bei der eigenen Buchhaltung und durch die Minimierung von Zahlungsausfällen. Außerdem kann eine Zahnarztpraxis die Factoring Kosten steuerlich absetzen.

 

Was kostet Factoring für Zahnärzte?

Die Kosten für Factoring setzen sich wie folgt zusammen:

  • Factoringgebühr: abhängig vom Jahresumsatz und dem Umfang der übernommenen Dienstleistungen des Factors
  • Zinsen: abhängig von der Laufzeit der Forderung und der Höhe der sofortigen Auszahlung
  • Prüfgebühr: jährliche Gebühr für die regelmäßige Überprüfung der Patientenbonität
  • Delkrederegebühr: wenn der Factor das Risiko eines Zahlungsausfalls zu 100 % übernimmt

 
Full Service von Nordwest Factoring