Eigenkapitalquote

Eigenkapitalquote Definition

In der Betriebswirtschaft ist die Eigenkapitalquote (kurz: EK Quote) eine der wichtigsten Kennzahlen. Die Eigenkapitalquote besagt, welchen Anteil das Eigenkapital am Gesamtkapital eines Unternehmens ausmacht. Das Gesamtkapital entspricht der Bilanzsumme, die zum Bilanzstichtag ermittelt wird. Das Ziel eines Unternehmers ist es, eine hohe Eigenkapitalquote zu erwirtschaften. Je höher die Quote ausfällt, umso weniger Fremdkapital, Verbindlichkeiten und offene Forderungen weist ein Betrieb auf. Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, damit sie die Eigenkapitalquote verbessern können. Weiterlesen

Liquiditätsengpass

Was ist ein Liquiditätsengpass?

Unternehmen müssen zahlreiche Fixkosten bezahlen, für die ausreichende Liquidität zur Verfügung stehen sollte. Ein Liquiditätsengpass entsteht immer dann, wenn einer Firma die finanziellen Mittel fehlen, um allen Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachzukommen. Zu den regelmäßigen Kosten eines Unternehmens zählen Personalkosten und Sozialabgaben, Miete, Wareneinkauf, Versicherungen und Wartungskosten. Dazu kommen unerwartete Ausgaben, wie Reparaturen oder eine Steuernachzahlung. Die Kosten werden entweder aus den laufenden Einnahmen bezahlt oder der Betrieb muss auf seine Rücklagen zurückgreifen. Wenn das Guthaben auf den Geschäftskonten nicht ausreicht und es außerdem viele Außenstände gibt, kommt es schnell zu einem Liquiditätsengpass. Die Liquiditätsprobleme können sogar Unternehmen betreffen, deren Auftragsbücher gut gefüllt sind. Häufig liegt es an der mangelnden Zahlungsmoral der Käufer, dass ein gut laufender Betrieb einen Liquiditätsengpass verkraften muss.

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Leasing und Factoring

Leasing und Factoring sind zwei alternative Finanzierungsformen für Unternehmen. Bei beiden Finanzierungsarten handelt es sich um eine Fremdfinanzierung, die sich für Betriebe jeder Größe eignet. Daher entscheiden sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für einen Mietkauf oder den Forderungsverkauf, statt ein klassisches Bankdarlehen aufzunehmen. Häufig ist ein Kredit mit langen Verhandlungen mit der Bank verbunden. Der Kreditnehmer muss eine Vielzahl an Unterlagen einreichen und Sicherheiten für das Darlehen stellen. Die Laufzeit des Darlehens belastet für eine lange Zeit die Liquidität des Unternehmens. Dadurch hat die Geschäftsleitung keinen Freiraum für spontane Entscheidungen oder kurzfristige Reaktionen auf ein geändertes Käuferverhalten. Das sieht bei den alternativen Finanzierungsarten Leasing und Factoring anders aus, die für kurzfristige Liquidität für Firmen aus dem Mittelstand sorgen.

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