Kreditor

 

Das Rechnungswesen unterscheidet bei einem Handelsgeschäft zwischen Debitoren und Kreditoren. Wenn ein Verkäufer und ein Käufer einen Kauf mit Zahlungsziel vereinbaren, liefert der Verkäufer die Ware sofort oder erbringt die Dienstleistung umgehend. Der Käufer zahlt die Rechnung erst nach Ablauf der vereinbarten Zahlungsfrist. Damit wird der Lieferant zum Kreditor und sein Kunde zum Debitor.

 
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Debitor

 

In der Buchführung bedeutet der Begriff, dass ein Käufer eine erhaltene Ware noch nicht bezahlt hat. Debitoren können Privatpersonen, gewerbliche Kunden oder Behörden sein. Der Verkäufer geht das Risiko ein, dass der Schuldner die offene Rechnung nicht bezahlt. Darum werden die Außenstände in der Debitorenbuchhaltung erfasst und kontrolliert. Beim Full Service Factoring übernimmt Nordwest Factoring bei gewerblichen Kunden das Debitorenmanagement sowie die regelmäßige Überprüfung der Bonität der Schuldner.

 
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Forderungslaufzeit

 

Forderungslaufzeit (DSO)

Wie viele Tage dauert es, bis ein Kunde eine offene Forderung bezahlt? Die Antwort auf diese Frage gibt die Forderungslaufzeit, auch als Days Sales Outstanding (DSO) bezeichnet. Kurze Zahlungsziele und ein schneller Zahlungseingang sichern die Liquidität eines Unternehmens. Daher müssen offene Rechnungen beobachtet und säumige Kunden zeitnah angemahnt werden. Mit der Berechnung der Forderungslaufzeit erhalten Unternehmen eine Kennzahl, die Auskunft über die Effektivität des Forderungsmanagements gibt.

 
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Skonto

 

Der Begriff Skonto stammt von dem italienischen Wort scontare ab, das abziehen bedeutet. Es handelt sich um einen Preisnachlass auf einen Rechnungsbetrag bei Zahlung innerhalb einer festgelegten Skontofrist. Der Verkäufer gibt in den Rechnungsbedingungen an, unter welchen Voraussetzungen der Käufer den Nachlass abziehen darf. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Preisnachlass.
 
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Wachstumsfinanzierung

 

Ihr Unternehmen hat sich erfolgreich am Markt etabliert und Sie möchten expandieren? Dann zeigt Ihnen unser Ratgeber die verschiedenen Möglichkeiten für eine Wachstumsfinanzierung. Durch eine effektive Unternehmensfinanzierung sichern Sie Wachstum und Expansion und bewahren gleichzeitig die Liquidität. Zur Finanzierung steht internes oder externes Kapital zur Verfügung. Einige Finanzierungsinstrumente, wie Factoring, bieten neben den Geldmitteln zusätzliche Vorteile für ein wachsendes Unternehmen.

 
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Debitorenbuchhaltung

 

Das Debitorenmanagement verwaltet die Debitorenkonten und ermittelt das Debitorenrisiko. Ein Unternehmen kann die Buchhaltung selbst ausführen oder die Aufgaben outsourcen. Neben externen Dienstleistern übernehmen auch Factoringanbieter, wie Nordwest Factoring, diese Aufgabe. Die Ergebnisse dienen der Liquiditätssicherung und helfen, Forderungsausfälle zu vermeiden. Damit gehört das Forderungsmanagement zu den wichtigsten Aufgaben der Finanzbuchhaltung und sollte regelmäßig ausgeführt werden. Unser Ratgeber zeigt die einzelnen Teilbereiche und beschreibt den Unterschied zur Kreditorenbuchhaltung eines Unternehmens

 
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Bilanzverkürzung und Bilanzverlängerung

 

Zahlreiche Unternehmen unterhalten eine doppelte Buchführung. Entweder sind die Betriebe per Gesetz dazu verpflichtet oder sie entscheiden sich freiwillig dazu. Das Ergebnis der doppelten Buchhaltung ist die Gewinnermittlung durch Erstellung einer Bilanz und einer Gewinn-und-Verlustrechnung (GuV). Die einzelnen Bilanzposten unterteilen sich in Aktiva und Passiva. Die dazugehörigen Beträge werden auf Aktivkonten und Passivkonten verbucht. Bei einer Bilanzverkürzung betrifft ein Geschäftsvorfall die Aktivseite und die Passivseite der Bilanz in gleicher Höhe. Dadurch verringert sich die Gesamtbilanzsumme. Das Gegenteil ist die Bilanzverlängerung, bei der sich die Bilanzsumme durch die gleichlautende Buchung auf beiden Seiten der Bilanz erhöht.

 
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So verbessern Sie die Bonität in Ihrem Unternehmen

 

Was ist Bonität?

Bonität ist die Fähigkeit eines Schuldners, seinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich und in voller Höhe nachzukommen. Die Kreditwürdigkeit entscheidet über das Ansehen einer Person oder eines Unternehmens bei Banken, Kunden und Geschäftspartnern. Wirtschaftsauskunfteien berechnen einen Bonität Score, der Auskunft über die Zahlungsfähigkeit einer Privatperson oder einer Firma gibt.

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Ausfallrisiko

 

Was ist ein Ausfallrisiko?

Im Finanzwesen hat der Begriff Ausfallrisiko diese Bedeutungen:

  • Verlustgefahr für den Gläubiger durch Zahlungsausfall des Schuldners
  • Wertverlust von Sachwerten und Wertpapieren

Banken gehen ein Kreditrisiko ein, wenn sie ein Darlehen vergeben. Einem Hersteller entsteht ein Ausfallrisiko, wenn er eine Ware oder Dienstleistung gegen Rechnung mit Zahlungsziel verkauft. Anleger müssen mit einem Wertverlust der Anlagegüter rechnen.

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Mahnwesen

 

Ohne ein effektives Mahnwesen kann es im Unternehmen des Verkäufers zu einem Liquiditätsengpass kommen. Um eigene Zahlungsschwierigkeiten zu vermeiden, sollten Betriebe jeder Größe auf rechtzeitige Mahnungen achten. Die Unternehmen können das Mahnverfahren intern durchführen oder an einen externen Anbieter auslagern.

 
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