Zahlungsziel & Zahlungsfrist

Was bedeutet ein Zahlungsziel auf einer Rechnung?

Ein Zahlungsziel ist ein unverzinster Lieferantenkredit. Wenn ein Unternehmen Waren liefert oder eine Dienstleistung erbringt, erfolgt die Bezahlung entweder sofort gegen Bargeld oder der Käufer erhält eine Rechnung mit oder ohne Zahlungsziel zur Überweisung des Betrages. Wenn ein Zahlungsziel vereinbart wird, darf der Gläubiger vor Ablauf der Zahlungsfrist keine Zahlung von seinem Kunden verlangen. Der Abnehmer hat aber das Recht, den Rechnungsbetrag schon vor dem Ende des Zahlungsziels an den Lieferanten zu überweisen oder bar zu bezahlen.
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Liquidität

Was ist Liquidität?

Eine gute Liquidität beweist die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens. Wenn eine Firma über ausreichend liquide Mittel verfügt, kann sie ihren Zahlungsverpflichtungen ohne Verzug nachkommen. Die pünktliche Bezahlung offener Rechnungen sorgt für eine gute Bonität und stärkt das Vertrauen von Lieferanten und anderen Geschäftspartnern in das Unternehmen.

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Eigenkapitalquote

Eigenkapitalquote Definition

In der Betriebswirtschaft ist die Eigenkapitalquote (kurz: EK Quote) eine der wichtigsten Kennzahlen. Die Eigenkapitalquote besagt, welchen Anteil das Eigenkapital am Gesamtkapital eines Unternehmens ausmacht. Das Gesamtkapital entspricht der Bilanzsumme, die zum Bilanzstichtag ermittelt wird. Das Ziel eines Unternehmers ist es, eine hohe Eigenkapitalquote zu erwirtschaften. Je höher die Quote ausfällt, umso weniger Fremdkapital, Verbindlichkeiten und offene Forderungen weist ein Betrieb auf. Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, damit sie die Eigenkapitalquote verbessern können. Weiterlesen

Liquiditätsengpass

Was ist ein Liquiditätsengpass?

Unternehmen müssen zahlreiche Fixkosten bezahlen, für die ausreichende Liquidität zur Verfügung stehen sollte. Ein Liquiditätsengpass entsteht immer dann, wenn einer Firma die finanziellen Mittel fehlen, um allen Zahlungsverpflichtungen fristgemäß nachzukommen. Zu den regelmäßigen Kosten eines Unternehmens zählen Personalkosten und Sozialabgaben, Miete, Wareneinkauf, Versicherungen und Wartungskosten. Dazu kommen unerwartete Ausgaben, wie Reparaturen oder eine Steuernachzahlung. Die Kosten werden entweder aus den laufenden Einnahmen bezahlt oder der Betrieb muss auf seine Rücklagen zurückgreifen. Wenn das Guthaben auf den Geschäftskonten nicht ausreicht und es außerdem viele Außenstände gibt, kommt es schnell zu einem Liquiditätsengpass. Die Liquiditätsprobleme können sogar Unternehmen betreffen, deren Auftragsbücher gut gefüllt sind. Häufig liegt es an der mangelnden Zahlungsmoral der Käufer, dass ein gut laufender Betrieb einen Liquiditätsengpass verkraften muss.

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Ausfallschutz

 

Ihre Produkte verkaufen sich gut, aber die Käufer fragen nach einer Rechnung mit Zahlungsziel? Dann sollten Sie sich um den passenden Ausfallschutz für die offenen Forderungen kümmern! Sobald Ihre Kunden die fälligen Rechnungen nicht bezahlen, leidet die Liquidität Ihres Unternehmens. Um die eigene Zahlungsfähigkeit zu sichern, bietet sich Full Service Factoring zum Schutz vor Forderungsausfällen an. Wir erklären Ihnen, was der Ausfallschutz beim Factoring bedeutet, wie die Schutzmaßnahmen funktionieren und wie der Verkauf offener Forderungen für eine günstige und dauerhafte Liquiditätssicherung sorgt.

 
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Kreditor

 

Das Rechnungswesen unterscheidet bei einem Handelsgeschäft zwischen Debitoren und Kreditoren. Wenn ein Verkäufer und ein Käufer einen Kauf mit Zahlungsziel vereinbaren, liefert der Verkäufer die Ware sofort oder erbringt die Dienstleistung umgehend. Der Käufer zahlt die Rechnung erst nach Ablauf der vereinbarten Zahlungsfrist. Damit wird der Lieferant zum Kreditor und sein Kunde zum Debitor.

 
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Debitor

 

In der Buchführung bedeutet der Begriff, dass ein Käufer eine erhaltene Ware noch nicht bezahlt hat. Debitoren können Privatpersonen, gewerbliche Kunden oder Behörden sein. Der Verkäufer geht das Risiko ein, dass der Schuldner die offene Rechnung nicht bezahlt. Darum werden die Außenstände in der Debitorenbuchhaltung erfasst und kontrolliert. Beim Full Service Factoring übernimmt Nordwest Factoring bei gewerblichen Kunden das Debitorenmanagement sowie die regelmäßige Überprüfung der Bonität der Schuldner.

 
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Forderungslaufzeit

 

Forderungslaufzeit (DSO)

Wie viele Tage dauert es, bis ein Kunde eine offene Forderung bezahlt? Die Antwort auf diese Frage gibt die Forderungslaufzeit, auch als Days Sales Outstanding (DSO) bezeichnet. Kurze Zahlungsziele und ein schneller Zahlungseingang sichern die Liquidität eines Unternehmens. Daher müssen offene Rechnungen beobachtet und säumige Kunden zeitnah angemahnt werden. Mit der Berechnung der Forderungslaufzeit erhalten Unternehmen eine Kennzahl, die Auskunft über die Effektivität des Forderungsmanagements gibt.

 
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Skonto

 

Der Begriff Skonto stammt von dem italienischen Wort scontare ab, das abziehen bedeutet. Es handelt sich um einen Preisnachlass auf einen Rechnungsbetrag bei Zahlung innerhalb einer festgelegten Skontofrist. Der Verkäufer gibt in den Rechnungsbedingungen an, unter welchen Voraussetzungen der Käufer den Nachlass abziehen darf. Dieser Beitrag beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Preisnachlass.
 
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Wachstumsfinanzierung

 

Ihr Unternehmen hat sich erfolgreich am Markt etabliert und Sie möchten expandieren? Dann zeigt Ihnen unser Ratgeber die verschiedenen Möglichkeiten für eine Wachstumsfinanzierung. Durch eine effektive Unternehmensfinanzierung sichern Sie Wachstum und Expansion und bewahren gleichzeitig die Liquidität. Zur Finanzierung steht internes oder externes Kapital zur Verfügung. Einige Finanzierungsinstrumente, wie Factoring, bieten neben den Geldmitteln zusätzliche Vorteile für ein wachsendes Unternehmen.

 
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