Factoring aus Sicht von Steuerberatern

Factoring ist ein Finanzierungsverfahren, das aus den USA stammt und erst seit einigen Jahren auch in Europa von immer mehr Unternehmen in Anspruch genommen wird. Das Verfahren besteht aus dem fortlaufenden Verkauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen an ein Factoring-Unternehmen. Dabei erhält dieses Unternehmen 80 Prozent des Brutto-Forderungsbetrages binnen kürzester Zeit überwiesen. Weiterlesen

Mehr Handlungsspielraum bei der Steigerung des Unternehmensumsatzes

 

Was kann ein Unternehmer tun, um den Umsatz seines Unternehmens zu steigern? Er kann versuchen, neue Kunden zu gewinnen, Auslandsmärkte in Angriff nehmen, die Produktionskapazitäten erweitern – durch Anschaffung neuer oder durch Optimierung bestehender Fertigungsanlagen – oder seine Arbeitnehmer besser zu motivieren. Schließlich bedeutet im Endeffekt ein höherer Umsatz auch ein höherer Gewinn. Weiterlesen

Factoring bilanzoptimierend einsetzen

Wir schreiben den Monat September Langsam neigt sich für die meisten mittelständischen Unternehmen das Geschäftsjahr dem Ende zu. Sicherlich, vor allem produzierende Unternehmen dürften noch einmal voll aufdrehen, um möglichst viele Aufträge zu erledigen. Die Buchhaltungsabteilungen arbeiten schon mit Hochdruck daran, die ganzen Zahlen zusammenzutragen, die für den Jahresabschluss nötig sein werden. Weiterlesen

Ein wichtiges Instrument zur Bilanzverbesserung – Factoring

Zahlreichen Unternehmen wird im Falle einer Kreditvergabe durch Entscheidungshemmungen und Verweigerungen der Banken das Leben sehr schwer gemacht. So wird von vielen Unternehmen der Kampf um Refinanzierungsmöglichkeiten und Wachstumskredite weiterhin mühselig geführt. Durch die Bedingung der Bereitstellung der Sicherheiten wird die Verbesserung der finanziellen Situation durch Bankkredite erschwert. Diese erschwerenden Zustände bei der Kapitalbeschaffung bringen viele Unternehmen an den Rand des finanziellen Kollaps.

Der Abschluss eines Factoringvertrages, der die dringend benötigte Liquidität beschafft und den Unternehmen die Luft zum Atmen sichert, ist eine Lösung. Die Verbesserung der Bilanzkennzahlen ist der wichtigste Vorteil unter vielen anderen, die Factoring mit sich bringt.

Durch den Verkauf der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird die Bilanz verkürzt, was wiederum zur Erhöhung der Eigenkapitalquote führt – eine wichtige Komponente bei der Festlegung des Ratings. Die Kreditbeantragung wird mit einem verbesserten Rating positiv beeinflusst. Bei der Feststellung des Unternehmenswertes und bei der Kreditvergabe spielt die Eigenkapitalquote die wichtigste Rolle. Die verbesserten Bilanzkennzahlen spielen sowohl bei der  Beantragung von Krediten als auch bei einem eventuellen Verkauf des Unternehmens eine herausragende Rolle.

Das „gesunde“ Unternehmen hat damit wichtige Vorteile, da es zu keinen existenzbedrohenden Liquiditätsengpässen mehr kommt. Die Kreditvergabe wird damit erleichtert.

Der Effekt auf die Bilanz bleibt gleich, egal, ob die Full-Service oder die Ultimo Variante des Factorings gewählt wird. Die Forderungen werden beim Ultimo-Factoring kurz vor dem Stichtag verkauft, mit dem bestimmten Ziel, die Bilanzkennzahlen zu verbessern. Ein weiterer Posten der Bilanz kann beim richtigen Einsatz der freigewordenen Forderungsmittel verbessert werden: die Lieferantenverbindlichkeit.

Zahlen und Fakten zur Zahlungsunfähigkeit

In Zeiten der schwachen Zahlungsmoral wegen der immer noch anhaltenden Finanzkrise häufen sich in Unternehmen die Zahlungsausfälle. Diese finanziellen Einbußen können jedoch für kleine oder mittelständische Unternehmen existenzbedrohlich sein, zumindest jedoch die Liquidität des Unternehmens stark einschränken. Daher erweist sich ein Überblick, der die Zahlen und Fakten zur Zahlungsunfähigkeit zusammenfasst, als hilfreich, um zu sehen, woher die Häufung der Zahlungsausfälle kommt und was man als Unternehmer konkret dagegen tun kann.

Nachlassende Zahlungsmoral

Fast schon normal im Unternehmensalltag ist es, als Kunde nach der Entgegennahme einer Leistung oder Ware mit der Zahlung noch Wochen oder Monate zu warten und die gesetzte Zahlungsfrist verstreichen zu lassen. Gerade bei Warenlieferungen oder allgemein im Dienstleistungsbereich oder E-Commerce kommt dies häufig vor. Durchschnittlich zahlen Kunden die Rechnungen an Unternehmen in Europa 55 Tage nach Rechnungszugang(statt nach 30 Tagen). In Deutschland werden etwa 69 Prozent aller Rechnungen fristgerecht innerhalb der Zahlungsfrist beglichen.

Zahlungsunfähigkeit der Kunden entgegenwirken

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen sollten an diesem Punkt ansetzen und sich Strategien zur Erhöhung der Zahlungsmoral ihrer Kunden überlegen. Großunternehmen haben meistens ein automatisiertes Mahnwesen oder eine eigene Forderungsmanagement -Abteilung, so dass sie zusätzlich zu ihrer besseren Kapitalkraft auch dadurch besser geschützt sind.

Effizientes Forderungsmanagement

Doch wie sieht es mit der Zahlungsunfähigkeit der Kunden aus? Es ist erstaunlich, dass den Schuldnern zu einem Großteil ihr Debitoren-Status nicht bewusst ist, weil sie eventuell nach kurzfristiger Zahlungsunfähigkeit die Rückzahlung schlicht vergessen haben. Eine gute Vorbeugung von Zahlungsausfällen beginnt also schon bei einem professionellen Zahlungs- oder Schuldnermanagement.  Umfragen und Untersuchungen ergaben, dass nur ca.  8 Prozent der Debitoren wirklich echt zahlungsunfähig sind, 12 Prozent sind nur vorübergehend zahlungsunfähig und der Rest der Schuldner ist lediglich zahlungsunwillig. Wenn nicht rechtzeitig ein effizientes Forderungsmanagement betrieben wurde, ist die beste Lösung, um kurzfristig wieder Liquidität zu erhalten,das Factoring, die Forderungsabtretung an ein Factoring Unternehmen.