Mit Factoring den Cash Flow optimieren

 

Im Rahmen eines effektiven Working Capital Managements können sich Unternehmen unter anderem für Factoring entscheiden. Der Verkauf offener Rechnungen an einen Factoringanbieter wirkt sich direkt auf den Cashflow aus. Das liegt daran, dass der Factor circa 80 % des Rechnungsbetrages innerhalb von 1–2 Werktagen an den Kreditor überweist. Durch den fortlaufenden Forderungsverkauf ergibt sich ein beständiger Geldzufluss. Das stärkt die Liquidität des Verkäufers und sorgt für einen positiven Cashflow.

Was ist der Cashflow?

Der Cashflow ist eine wichtige Kennzahl für Unternehmen. Bei der Berechnung werden Geldzufluss und Geldabfluss in einem bestimmten Zeitraum gegenübergestellt und saldiert. Die Kapitalflussrechnung gibt Auskunft über die Liquidität einer Firma. Der Cashflow kann sowohl direkt als auch indirekt ermittelt werden.

Wie wird der Cash Flow ermittelt?

Die Betriebswirtschaft unterscheidet zwei verschiedene Ermittlungsmethoden für den Cashflow:

  • Cashflow nach direkter Methode
  • Cashflow nach indirekter Methode

Beide Methoden kommen zu demselben Ergebnis. Der Unterschied liegt in den Datenquellen, aus denen die Kennzahlen als Rechnungsgrundlage stammen. Der direkte Cashflow eignet sich für das Unternehmen selbst, das die Beträge für Geldzufluss und Geldabfluss dem internen Rechnungswesen entnehmen kann. Der Cashflow nach indirekter Methode wird auch als Praktikermethode bezeichnet. Bei dieser Berechnung stellt der Jahresüberschuss die Grundlage für die Kapitalflussrechnung dar. Allerdings müssen alle zahlungsunwirksamen Positionen wieder herausgerechnet werden. Mit der indirekten Methode kann der Zahlungsfluss eines Unternehmens auch von einem externen Beobachter berechnet werden, da die Daten der Bilanz entnommen werden, die das Unternehmen veröffentlichen muss.

Cashflow nach direkter Methode

Bei der direkten Methode werden die zahlungswirksamen Aufwendungen von den zahlungswirksamen Erträgen abgezogen, um den Cashflow zu erhalten.

Zu den zahlungswirksamen Erträgen gehören:

  • Einzahlungen aus Umsätzen
  • Zinserträge
  • Steuererstattungen
  • Eigenkapitaleinlagen
  • Veräußerung von Vermögensgegenständen (Desinvestition)

Diese Auszahlungen zählen zu den zahlungswirksamen Aufwendungen:

  • Gehälter der Belegschaft
  • bezahlte Lieferantenrechnungen
  • gezahlte Darlehenszinsen und zurückgezahlte Kredite
  • Entnahme von Eigenkapital
  • Investitionen

Cashflow nach indirekter Methode

Die Grundlage für die indirekte Methode ist der Jahresüberschuss nach Steuern. Aus der Summe werden alle zahlungsunwirksamen Erträge herausgerechnet, während die zahlungsunwirksamen Aufwendungen hinzugerechnet werden.

Zahlungsunwirksame Erträge sind:

  • Auflösung von Rückstellungen
  • Zuschreibungen
  • höherer Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  • geringerer Gewinnvortrag
  • außerordentliche Erträge

So setzen sich die zahlungsunwirksamen Aufwendungen zusammen:

  • höhere Rückstellungen
  • Abschreibungen
  • geringerer Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  • höherer Gewinnvortrag
  • außerordentliche Aufwendungen

Was bedeuten die Cashflow-Zahlen?

Die Berechnung kann sowohl einen negativen als auch einen positiven Cashflow ergeben. Doch was bedeuten positive beziehungsweise negative Cashflow-Zahlen? Hier die Erklärung: Bei einem positiven Cashflow verfügt ein Unternehmen über einen Überschuss an liquiden Mitteln. Es steht also genügend Liquidität zur Verfügung, um Schulden ordnungsgemäß zurückzuzahlen, Lieferantenrechnungen fristgemäß zu begleichen und um zu investieren. Bei einem negativen Cashflow hingegen besteht ein Defizit. Die vorhandene Liquidität wird zur Rückzahlung von Krediten benötigt oder fehlt sogar, weil es zu viele offene Forderungen gibt. Daher werden negative Cashflow-Zahlen auch als Geldverbrennung bezeichnet. Mit der Cash-Burn-Rate können Experten berechnen, innerhalb welcher Zeit die restliche Liquidität aufgebraucht ist und das Unternehmen in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten gerät. Hier muss das Working Capital Management eingreifen und den Zahlungsfluss wieder steigern und stabilisieren.

Mit Factoring das Working Capital Management verbessern

Durch ein effektives Working Capital Management verringern Unternehmen die Kapitalbindung. Das bedeutet eine schnelle Bezahlung von offenen Forderungen, damit der Verkäufer durch die Zahlungseingänge seine eigenen Rechnungen fristgemäß bezahlen kann. Zahlungsausfälle sollten nicht vorkommen, um die Zahlungsfähigkeit des Kreditors nicht zu gefährden. Hier bietet Factoring die Lösung: Eine Firma verkauft Rechnungen mit Zahlungsziel an einen Factoringanbieter und erhält innerhalb kurzer Zeit das Geld von dem Factor. Beim Full Service Factoring übernimmt der Factor außerdem das Ausfallrisiko. Dadurch ist ein beständiger Zahlungsfluss mit geringer Kapitalbindung garantiert.

Positiver Cash Flow dank Nordwest Factoring

Durch die Dienstleistung Full Service Factoring des Anbieters Nordwest Factoring sorgen Sie für positive Cashflow-Zahlen in Ihrem Unternehmen. Sie reichen die Rechnungen mit Zahlungsziel online ein und erhalten schon nach 24–48 Stunden den vereinbarten Betrag ausgezahlt. Außerdem übernimmt Nordwest Factoring das professionelle Forderungsmanagement, wodurch Sie Ihr Debitorenmanagement entlasten.

Factoring von Nordwest Factoring