In dieser Folge von MITTELSTÄNDISCH spricht Simon Schach mit Günter Sichward, Inhaber und Geschäftsführer der Krandienst Schulz GmbH & Co. KG.
1998 hat Günter Sichward gemeinsam mit zwei Partnern die kleine Hamburger Firma Schulz übernommen und sie über 27 Jahre zu einer festen Größe im norddeutschen Kran- und Schwerlastgeschäft entwickelt.
Im Gespräch geht es um den Weg vom Westfalen zum Hamburger Unternehmer, um Bodenständigkeit als unternehmerisches Kapital, um den Wandel in der Mitarbeiterführung und um eine Branche, die unter massivem Kostendruck steht.
Was erwartet Dich in dieser Folge?
Vom Quereinsteiger zum Kran-Inhaber: Zehn Jahre Lehrzeit im ersten Unternehmen waren die eigentliche Vorbereitung auf die Selbstständigkeit.
Bodenständigkeit als Startkapital: Warum Banken und Objektfinanzierer 1998 dreien Gesellschaftern ohne Hausbank-Kontokorrent vertraut haben und welche drei Attribute aus Sichwards Sicht entscheidend waren.
Soziale Verantwortung im Mittelstand: Eine gemeinsame Weihnachtsfeier für Büro und Fahrer, übertarifliche Bezahlung, eine offene Tür für persönliche Anliegen
Nachfolge ohne Zwang: Warum die eigenen Kinder nicht in die Pflicht genommen wurden und welche neuen Hürden Übernehmer heute haben, vom Bankkredit bis zum richtigen Alter für den nächsten Schritt.
Eine Branche unter Druck: 40 Prozent mehr Dieselkosten im Monat und warum diese Kosten oft nicht weitergegeben werden können.
Bürokratie als Standortfrage: Warum Krandienst Schulz nach 25 Jahren die Hansestadt verlassen hat und heute in Braak sitzt.
Die Note, die man nicht spielt: Was David Gilmour mit Unternehmertum zu tun hat.