Factoring Definition

Viele Firmen kennen das Problem: Die Auftragsbücher sind voll, aber der Kontostand entspricht nicht den guten Umsätzen. Das liegt zum einen an langen Zahlungszielen und zum anderen an der mangelnden Zahlungsmoral mancher Kunden. Hier bietet sich Factoring als unkomplizierte und günstige Lösung mit zahlreichen Vorteilen an.

 

Die Definition von Factoring: was ist Factoring?

Die Bedeutung von Factoring leitet sich von der lateinischen Vokabel factura für Rechnung ab. Factoring ist der Forderungsverkauf offener Rechnungen mit Zahlungsziel an ein Factoringunternehmen. Die Vorteile für den abgebenden Betrieb liegen in einer schnellen Steigerung der eigenen Liquidität zu geringen Gebühren. Eine weitere wichtige Funktion von Factoring ist die Verringerung von Zahlungsausfällen. Auf Wunsch übernimmt der Factor auch das Risiko, dass die Zahlungspflichtigen bei Fälligkeit der Forderungen nicht zahlen. Zudem sieht Factoring die Übernahme von Mahnwesen und Inkasso durch den Factor vor.

Zu den weiteren Vorteilen von Factoring gehört eine Bonitätsprüfung des Debitors durch den Factor. Auch wenn die Kunden den Forderungen nicht oder nur zum Teil nachkommen, übernimmt das Factoringunternehmen bei vorangegangener positiver Bonitätsprüfung das Risiko. Als Gegenleistung berechnet der Factor eine Gebühr. Diese Art der Finanzierung eignet sich für fast alle Branchen und bietet vor allem kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine empfehlenswerte Alternative zu einem Bankkredit.

Informieren Sie sich hier ausführlich über die Factoring Vorteile.

 

Die Beteiligten am Forderungsverkauf

Die Definition von Factoring sieht diese drei Beteiligten am Forderungsverkauf vor:

Factor: Unternehmen, das offene Forderungen ankauft

Kreditor: Lieferant, der Rechnungen mit Zahlungsziel ausstellt und sie dem Factor zum Forderungsverkauf anbietet

Debitor: Käufer, der die Rechnung für erworbene Waren oder Dienstleistungen erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlen muss

 

Der Ablauf von Factoring: wie funktioniert Factoring?

Der Ablauf von Factoring ist einfach und der Prozess läuft mithilfe des Factors schnell und routiniert ab.

Factoring Ablauf

A - Ein Unternehmen führt den Auftrag eines Kunden aus. Für die Lieferung der Ware oder die Ausübung einer Dienstleistung vereinbaren Hersteller und Abnehmer ein mittelfristiges bis langfristiges Zahlungsziel.

B - Nachdem der Auftrag ausgeführt wurde, stellt der Lieferant eine Rechnung aus und leitet sie an den Factor weiter.

C - Anschließend gleicht das Factoringunternehmen die Forderung aus und überweist 80 % der Rechnungssumme innerhalb weniger Tage an den Kreditor.

D - Der Factor stellt dem Kunde daraufhin eine Rechnung aus und prüft dessen Bonität.

E - Im letzten Schritt zahlt der Kunde die Forderung an den Factor.

 

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Aus dem nordwest-Kompass