Fälligkeitsfactoring

 

Fälligkeitsfactoring Definition

Beim Fälligkeitsfactoring, international auch als Maturity Factoring bezeichnet, erhält der Kreditor ausstehende Beträge erst am Fälligkeitstag der Rechnung. Er muss sich jedoch nicht selbst um die Eintreibung offener Forderungen kümmern. Das übernimmt ein Factoringunternehmen, wodurch das Forderungsmanagement des Lieferanten entlastet wird. Der Factor erledigt das Inkasso der fälligen Beträge beziehungsweise mahnt überfällige Forderungen an. Fälligkeitsfactoring eignet sich nicht zur Steigerung der Liquidität, sondern dient dem Risikoschutz und ist ein entlastender Service des Factoringanbieters für seine Kunden.

Weiterlesen

Einzelfactoring

 

Einzelfactoring Definition

Während beim klassischen Factoring der Kreditor alle Rechnungen eines Abnehmers an den Factor abgibt, handelt es sich beim Einzelfactoring nur um eine einzelne Rechnung. Um kurzfristig die Liquidität zu steigern, reichen Unternehmen offene Forderungen mit einem hohen Rechnungsbetrag oder einem langen Zahlungsziel ein. Die Gutschrift des Betrages erfolgt innerhalb weniger Werktage. So können Unternehmen ihren Kapitalbedarf schnell und unkompliziert decken. Im Vergleich zu anderen Factoringarten fallen beim Einreichen einer einzelnen Rechnung jedoch die höchsten Kosten an.

Weiterlesen

Ausschnittsfactoring

 

Ausschnittsfactoring Definition

Unter Ausschnittsfactoring (auch: „selektives Factoring“ oder „Auswahlfactoring“) versteht man den Verkauf von Forderungen ausgewählter Debitoren.

 

Was ist Ausschnittsfactoring und wie funktioniert es?

Ausschnittsfactoring ist eine gute Möglichkeit, die Finanzierung individuell auf de Bedürfnisse eines Unternehmens anzupassen: Bei diesem speziellen Factoring wird nicht der komplette Forderungsbestand finanziert wie beim klassischen Factoring. Nur die Forderungen von auserwählten Kunden oder Kundengruppen werden hier veräußert.

Weiterlesen

Stilles Factoring

Diskreter Forderungsverkauf (31.10.2015)

Beim klassischen Factoring verkauft ein Unternehmen seine Forderungen aus Lieferung und Leistung an einen Factor, der unmittelbar bis zu 90 % der Rechnungssummen an das Unternehmen ausgleicht und die weitere Korrespondenz mit den Schuldnern übernimmt. Im Zuge dessen werden die Schuldner naturgemäß über die Einschaltung eines Factors informiert. Sie erhalten ein Anschreiben, in dem der Forderungsverkauf bekannt gegeben wird und werden gebeten, die fälligen Beträge auf das Konto des Factors anzuweisen.

Weiterlesen

Factoring Informationen

Factoring löst Liquiditätsmängel bei kleineren, mittelständischen und jungen Unternehmen (06.10.2015)

Noch immer haben junge und kleinere Unternehmen mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen. Zu den größten Problemen gehören unzureichende Bonitäten und Schwierigkeiten, Sicherheiten anzubieten, was nicht selten zu Kreditablehnungen führt. Zu diesem Ergebnis kommt auch die KfW in ihrer jährlichen Unternehmensbefragung.

Weiterlesen

Unechtes Factoring

 

Definition unechtes Factoring (Recourse Factoring)

Im Gegensatz zum echten Factoring (Non-Recourse Factoring) verbleibt das Risiko von Zahlungsausfällen beim unechten Factoring beim Factoringkunden. Die Factoringgesellschaft kauft die Forderung an, unterstützt das Unternehmen dadurch mit Liquidität und kann – je nach Vertragskonstellation – auch das Forderungsmanagement übernehmen. Sollte sich die Forderung jedoch nicht realisieren lassen, muss die Factoringgesellschaft entsprechend entschädigt werden.

Weiterlesen

VOB-Factoring für Handwerk & Baunebengewerbe

VOB-Factoring – Liquidität für Handwerksbetriebe

Bis vor Kurzem waren Handwerksbetriebe wie Dachdecker, Sanitärfirmen, Verputzer, Metallbauer und weitere Baunebengewerbe von der Finanzdienstleistung des Factorings ausgeschlossen. Grund hierfür war die Bindung handwerklicher Betriebe an die mit “VOB” abgekürzte Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen. Darin werden die Modalitäten zu Abschlags- und Vorauszahlungen, Gegenansprüchen sowie dem Einbehalt von Sicherheitsleistungen geregelt, die für Factoringgesellschaften mit entsprechend hohen Risiken behaftet sind.

Weiterlesen

Factoring für Jungunternehmen

Factoring ist unter rechtlichen Gesichtspunkten ein Forderungsverkauf, bei dem Unternehmen ihre offenen Forderungen an eine Factoringgesellschaft verkaufen. Der Kaufpreis – also die jeweilige Rechnungssumme – weist die Factoringgesellschaft dem Unternehmen regelmäßig innerhalb von zwei Arbeitstagen an. Unternehmen mit Factoring werden demnach besonders kurzfristig und kontinuierlich mit bankenunabhängiger Liquidität versorgt. Die noch ausstehenden Beträge dienen als Sicherheitspolster für potenzielle Gewährleistungsansprüche oder Reklamationen und werden dann abzüglich der Factoringgebühren ausgezahlt, wenn der Kostenschuldner seine Rechnung ausgeglichen hat oder – bei Übernahme des Delkredere – mit Ablauf der gewährten Zahlungsfrist.

Weiterlesen

Statistiken sprechen für Factoring im Mittelstand

Mit Factoring wird der Verkauf von Forderungen bezeichnet. Unternehmen verkaufen dabei ihre offenen und zukünftigen Forderungen an einen Factor, der seinerseits unverzüglich 80 % bis 90 % der Posten ausgleicht. Der als Sicherheit für potenzielle Reklamationen oder Rückgaben dienende Restbetrag wird abzüglich der Factoringgebühren dann ausgezahlt, wenn die Kunden des Unternehmens ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen sind oder die Zahlungsfrist abgelaufen ist.

Weiterlesen