Factoring Informationen

Factoring aus Sicht des Kunden

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Profilaufnahme einer Frau am Schreibtisch, die an einem Laptop zu Factoring aus Sicht des Kunden arbeitet.

Ein Lieferant für Büroausstattung wendet sich an eine Factoringgesellschaft und veräußert seine offenen Forderungen. In der Folge wendet sich die Factoringgesellschaft an die Kunden des Lieferanten und setzt sie in Kenntnis über den Forderungsverkauf. Den Kunden wird mitgeteilt, dass Sie Zahlungen in Zukunft auf die Bankverbindung der Factoringgesellschaft zu leisten haben.

In diesem Beispiel wird der alltägliche Ablauf in vielen Factoringgesellschaften aufgezeigt. Je nach Factoringvariante wird der (End-)Kunde offiziell über den Verkauf offener Forderungen informiert. Die Praxis hat gezeigt, dass Kunden betroffener Unternehmen die Entscheidung für das Factoring durchaus positiv auffassen.

Zahlungsziele und Zahlungsmodalitäten bleiben

Für die Kunden des Unternehmens ändert sich durch den Forderungsverkauf an die Factoringgesellschaft eigentlich nur die Bankverbindung. Zwar erhält das Unternehmen selbst innerhalb 48 Stunden einen Großteil der Forderungen erstattet, doch die Kunden profitieren weiterhin von ihren üblichen Zahlungszielen.

Auf fristgerechten Eingang achtet beim Full Service Factoring die Factoringgesellschaft, die auch bei Differenzen in der Forderungshöhe zunächst Rücksprache mit dem Unternehmen hält. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle Beteiligten über wichtige Details zu den jeweiligen Aufträgen informiert sind und ein reibungsloser Ablauf gewährleistet bleibt.

Professionelle Abläufe beeindrucken auch Kunden

Im Rahmen eines Full Service Vertrages kann der Factoringgesellschaft das gesamte Forderungsmanagement übertragen werden. Professionell ausgebildete Mitarbeiter kümmern sich fortan um die Kontrolle von Zahlungseingängen, Auftragsschreiben bei nicht fristgerechter Bezahlung sowie um potenzielle Maßnahmen in Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungsverfahren. Individuelle Wünsche seitens der Unternehmensführung können dennoch berücksichtigt werden.

Bei modern eingestellten Unternehmen macht Factoring einen positiven Eindruck und zeugt von innovativer Unternehmensführung. Insbesondere das Outsourcing von Geschäftsbereichen wie der Debitorenbuchhaltung demonstriert, dass das Unternehmen schon aus wirtschaftlichen Erwägungen alternative Wege geht. Professionellen Anbietern einen ganzen Geschäftsbereich zu überlassen, ist regelmäßig auch kostengünstiger und effektiver als die Eigenbearbeitung. Die Mitarbeiter werden nicht nur entlastet, sondern können sich auch anderen Unternehmensbereichen intensiver widmen.

Factoring und Image

Einige Unternehmen befürchten, die Inanspruchnahme von Factoring könnte sich negativ auf die Kundenbeziehung auswirken. Factoring beschränkt sich jedoch in der Regel auf Unternehmen mit ebenfalls gewerblichen Kunden, sodass Privatverbraucher kaum in Berührung mit dem Finanzinstrument kommen. Gewerbliche Kunden wissen jedoch selbst um die zahlreichen Factoring Vorteile, sodass kein Imageschaden zu erwarten ist.

Für einen besonders sensiblen Kundenstamm halten einige Factoringgesellschaften Factoringvarianten bereit, bei denen Kunden keine Kenntnis über den Forderungsverkauf erhalten. Bei anderen Gesellschaften ist es wiederum möglich, einzelne besondere Kunden vom Factoring auszuschließen oder sonstige Sondervereinbarungen zu treffen.

Wirkung auf Kunden mit schlechter Zahlungsmoral

So professionell eine Factoringgesellschaft in Bezug auf das Debitorenmanagement arbeitet, so professionell setzt sie auch Zahlungsansprüche durch. Im Rahmen von Factoringverträgen ist es möglich, auch das Risiko vor Zahlungsausfällen zu übertragen. Das übertragene Delkredere stellt das Unternehmen in die komfortable Lage, auf keine Forderung mehr verzichten zu müssen.

Für die Beitreibung der Forderung sorgt die Factoringgesellschaft auf eigene Rechnung und im eigenen Namen. In diesen Fällen schöpft die Gesellschaft das breit gefächerte Spektrum an seriösen Möglichkeiten zur Beitreibung aus, ohne dass sich das Unternehmen damit belasten muss. Dennoch wird das Unternehmen über Kunden mit schlechter Zahlungsmoral informiert, damit zukünftige Geschäftsbeziehungen zu diesem Kundenstamm seitens der Geschäftsführung vor dem Hintergrund eines erfolgreichen Geschäfts überdacht werden können. In der Regel können Unternehmen auf Kunden, die ihren Zahlungsverpflichtungen gar nicht nachkommen, verzichten.

 

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