Leasing und Factoring

Leasing und Factoring sind zwei alternative Finanzierungsformen für Unternehmen. Bei beiden Finanzierungsarten handelt es sich um eine Fremdfinanzierung, die sich für Betriebe jeder Größe eignet. Daher entscheiden sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für einen Mietkauf oder den Forderungsverkauf, statt ein klassisches Bankdarlehen aufzunehmen. Häufig ist ein Kredit mit langen Verhandlungen mit der Bank verbunden. Der Kreditnehmer muss eine Vielzahl an Unterlagen einreichen und Sicherheiten für das Darlehen stellen. Die Laufzeit des Darlehens belastet für eine lange Zeit die Liquidität des Unternehmens. Dadurch hat die Geschäftsleitung keinen Freiraum für spontane Entscheidungen oder kurzfristige Reaktionen auf ein geändertes Käuferverhalten. Das sieht bei den alternativen Finanzierungsarten Leasing und Factoring anders aus, die für kurzfristige Liquidität für Firmen aus dem Mittelstand sorgen.

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Mit dem Liquiditätsplan zahlungsfähig bleiben

Was ist ein Liquiditätsplan?

Der Liquiditätsplan ist ein wichtiger Bestandteil der Finanzplanung eines Unternehmens. In den Plan trägt der Unternehmer sämtliche erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen in einem bestimmten Zeitraum ein. Das Ergebnis zeigt den Geldzufluss und den Geldabfluss in der Planungsperiode sowie die voraussichtliche Liquidität der Firma an. Dadurch erkennt die Geschäftsleitung, ob ausreichend liquide Mittel zur Deckung der laufenden Kosten und für geplante Investitionen vorhanden sind oder ob sich eine Liquiditätslücke ergibt.

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Mit Factoring den Cash Flow optimieren

 

Im Rahmen eines effektiven Working Capital Managements können sich Unternehmen unter anderem für Factoring entscheiden. Der Verkauf offener Rechnungen an einen Factoringanbieter wirkt sich direkt auf den Cashflow aus. Das liegt daran, dass der Factor circa 80 % des Rechnungsbetrages innerhalb von 1–2 Werktagen an den Kreditor überweist. Durch den fortlaufenden Forderungsverkauf ergibt sich ein beständiger Geldzufluss. Das stärkt die Liquidität des Verkäufers und sorgt für einen positiven Cashflow.

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Bonität

 

Der Ruf und das Ansehen von Staaten, Unternehmen und Privatpersonen im Geschäftsverkehr werden auch mit dem Begriff Bonität beschrieben. Der Ausdruck leitet sich von den lateinischen Vokabeln bona für Vermögen und bonitas für Vortrefflichkeit ab. Ein Geschäftspartner mit einer guten Bonität gilt als zahlungsfähig und kreditwürdig. Von der Bonitätsprüfung und dem errechneten Bonitätsscore machen Kreditgeber häufig die Konditionen für ein Darlehen abhängig. Daher ist eine gute Bonität sowohl für Unternehmen als auch für private Kreditnehmer wichtig.

 
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Ausfallschutz

 

Ihre Produkte verkaufen sich gut, aber die Käufer fragen nach einer Rechnung mit Zahlungsziel? Dann sollten Sie sich um den passenden Ausfallschutz für die offenen Forderungen kümmern! Sobald Ihre Kunden die fälligen Rechnungen nicht bezahlen, leidet die Liquidität Ihres Unternehmens. Um die eigene Zahlungsfähigkeit zu sichern, bietet sich Full Service Factoring zum Schutz vor Forderungsausfällen an. Wir erklären Ihnen, was der Ausfallschutz beim Factoring bedeutet, wie die Schutzmaßnahmen funktionieren und wie der Verkauf offener Forderungen für eine günstige und dauerhafte Liquiditätssicherung sorgt.

 
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Kreditor

 

Das Rechnungswesen unterscheidet bei einem Handelsgeschäft zwischen Debitoren und Kreditoren. Wenn ein Verkäufer und ein Käufer einen Kauf mit Zahlungsziel vereinbaren, liefert der Verkäufer die Ware sofort oder erbringt die Dienstleistung umgehend. Der Käufer zahlt die Rechnung erst nach Ablauf der vereinbarten Zahlungsfrist. Damit wird der Lieferant zum Kreditor und sein Kunde zum Debitor.

 
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Debitor

 

In der Buchführung bedeutet der Begriff, dass ein Käufer eine erhaltene Ware noch nicht bezahlt hat. Debitoren können Privatpersonen, gewerbliche Kunden oder Behörden sein. Der Verkäufer geht das Risiko ein, dass der Schuldner die offene Rechnung nicht bezahlt. Darum werden die Außenstände in der Debitorenbuchhaltung erfasst und kontrolliert. Beim Full Service Factoring übernimmt Nordwest Factoring bei gewerblichen Kunden das Debitorenmanagement sowie die regelmäßige Überprüfung der Bonität der Schuldner.

 
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Corona: Finanzierungsmöglichkeiten für die Tourismusbranche

 

Die Tourismusbranche leidet besonders stark unter der Coronakrise. Reisebüros, Hotels, Reiseveranstalter und Busunternehmen verzeichnen einen massiven Umsatzrückgang. In vielen Fällen sind die Einbußen existenzbedrohend und die Unternehmer suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten. Wir stellen Ihnen sowohl die staatlichen Corona Hilfspakete und Fördermittel als auch alternative Finanzierungen wie Leasing, Finetrading und Factoring vor.

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Forderungslaufzeit

 

Forderungslaufzeit (DSO)

Wie viele Tage dauert es, bis ein Kunde eine offene Forderung bezahlt? Die Antwort auf diese Frage gibt die Forderungslaufzeit, auch als Days Sales Outstanding (DSO) bezeichnet. Kurze Zahlungsziele und ein schneller Zahlungseingang sichern die Liquidität eines Unternehmens. Daher müssen offene Rechnungen beobachtet und säumige Kunden zeitnah angemahnt werden. Mit der Berechnung der Forderungslaufzeit erhalten Unternehmen eine Kennzahl, die Auskunft über die Effektivität des Forderungsmanagements gibt.

 
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Factoring in Gastronomie Krisenzeiten

 

Hotels und Restaurants leiden besonders stark unter dem Lockdown, den die Bundesregierung wegen der Corona Krise verhängt hat. Lokale und Bars sind geschlossen und Hotels und Pensionen verzeichnen nur wenige Übernachtungsgäste. Einige Gastronomen versuchen, durch Außer-Haus-Verkauf und Dienstleistungen als Caterer oder mobiler Essensdienst etwas Umsatz zu machen. Umso ärgerlicher, wenn die Kunden dann unwillig oder unfähig sind, die Rechnung für das gelieferte Essen zu bezahlen. Die verzögerten Zahlungen oder der Zahlungsausfall belasten die Liquidität der Gastronomen. Hier bietet sich Factoring als Lösung an.

 
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